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Kontopfändung

Gesperrtes Girokonto

Kontopfändung

Gesperrtes Girokonto

Droht Ihnen eine Kontopfändung? Hier finden Sie übersichtliche Informationen und Handlungsalternativen zu diesem Thema.

Übersicht

Eine Kontopfändung droht

Wer Schulden hat und diese nicht mehr zurückzahlen kann, dem droht schnell eine Kontopfändung.

Mit einer solchen Zwangsvollstreckungsmaßnahme versucht der Gläubiger, seine offenen Rechnungen einzufordern. Ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss oder eine Pfändungs- und Einziehungsverfügung bewirkt eine Sperrung des betroffenen Kontos.

Folgen einer Kontopfändung

Eine erwirkte Kontopfändung gegen Sie hat Folgen für Ihr Konto und Ihren Zahlungsverkehr:

  • Das Guthaben auf Ihrem Konto wird bis zur Höhe der Pfändung gesperrt.
  • Dabei wird das gesamte Girokontoguthaben berücksichtigt und gesperrt. Es gibt keinen automatischen Schutz Ihres Existenzminiums, auch nicht eventueller Sozialleistungen.
  • Auszahlungen sind nur noch möglich, wenn Ihr Girokonto mehr Guthaben als der gepfändete Betrag ausweist. Dies gilt auch für Daueraufträge und Lastschriften. Auch Ihre Sparkassen-Card (Debitkarte) ist im Zahlungsverkehr nicht mehr einsetzbar.

Pfändung bezahlen

Eine Entsperrung des Kontos ist ausschließlich durch sofortige Bezahlung des Pfändungsbetrages möglich.

Pfändungshotline

Auskünfte speziell zu Ihrer Pfändung kann Ihnen ausschließlich der entsprechende Gläubiger geben. Welche Auswirkung eine Pfändung auf Ihre Bankverbindung hat und was Sie tun müssen, haben wir Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt. Sollten Sie weitere Informationen, z.B. zum auszahlbaren Betrag, benötigen, wenden Sie sich unter der Telefonnummer 0451/147-800 an unsere zentrale Pfändungshotline. Hier ist es ebenfalls möglich, Bezahlaufträge bis maximal 1.500 Euro zu veranlassen.

Pfändungsschutzkonto

Pfändungsschutzkonto

Damit Miete, Strom und Lebensmittel trotz Pfändung bezahlt werden können, lässt sich ein Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln. Trotz einer laufender Pfändung kann dann monatlich über einen gesetzlich festgelegten Freibetrag verfügt werden. 

Das P-Konto schützt den monatlichen Freibetrag fortwährend. Das Girokonto kann im Rahmen dieses Betrages normal genutzt werden, er muss nicht direkt nach Geldeingang abgehoben werden. Ist der Freibetrag noch nicht überschritten, werden auch Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge  ausgeführt.

Freibetrag P-Konto

Die gesetzliche Freigrenze für eine Person auf einem P-Konto liegt momentan bei 1.252,64 Euro pro Kalendermonat.

Bei Unterhaltsverpflichtungen kann eine Erhöhung beantragt und über das Formular "Bescheinigung nach §850k Abs. 5 ZPO" bei uns nachgewiesen werden.

Voraussetzungen für ein P-Konto

Grundsätzlich darf jeder Inhaber eines Girokontos sowie der gesetzliche Vertreter unter folgenden Voraussetzungen sein Konto auf ein P-Konto umstellen bzw. als Neukunde ein solches Konto einrichten:

  • Sie sind keine juristische Person.
  • Das Girokonto lautet auf eine Einzelperson (keine Gemeinschaftskonten).
  • Sie selbst sind Kontoinhaber bzw. der gesetzliche Verteter des Kontoinhabers.
  • Sie besitzen noch kein P-Konto bei uns oder einem anderen Kreditinstitut.

Die Umwandlung ist auf Wunsch für Kunden auch vorsorglich ohne Vorliegen einer Pfändung möglich.  

FAQ

FAQ

Übersicht über die häufigsten Fragen zum Thema Pfändung und Pfändungsschutzkonto

Was ist eine Kontopfändung?

Eine Kontopfändung ist eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme. Mit dieser fordert ein Gläubiger sein ihm zustehendes Geld ein. Dazu hat der Gläubiger beim Amtsgericht einen sogenannten Pfändungs- und Überweisungsbeschluss oder eine Pfändungs- und Einziehungsverfügung erwirkt. Durch die Zustellung an uns wird das betroffende Konto gesperrt und das Kontoguthaben gepfändet. Aus dem Kontoguthaben wird die bestehende Schuld beglichen.

Wie kann es zu einer Pfändung kommen?

Wird eine offene Rechnung nicht bezahlt, kann der Gläubiger eine Pfändung auf dem Girokonto veranlassen. Dazu beantragt der Gläubiger beim Amtsgericht einen sogenannten Pfändungs- und Überweisungsbeschluss oder eine Pfändungs- und Einziehungsverfügung. Durch die Zustellung des Beschlusses oder der Verfügung an uns wird das betroffende Konto gesperrt und das Kontoguthaben gepfändet.

Was bedeutet das für Sie?
  • Nach Zustellung einer Kontopfändung auf Ihren Namen an uns werden Ihre Konten und Ihre Kreditkarten gesperrt.
  • Bargeldlose Zahlungen  mit Ihrer Sparkassen-Card (Debitkarte) sind nicht mehr möglich.
  • Verfügungen wie Auszahlungen, Überweisungen oder Daueraufträge sind nur noch möglich, wenn das Guthaben auf Ihrem Girokonto die Höhe des gepfändeten Betrages übersteigt.
  • Sobald das Guthaben auf Ihrem Girokonto geringer als der gepfändete Betrag ist, werden Ihre Los-Sparen - Aufträge gelöscht.
  • Es gibt keinen automatischen Schutz Ihres Existenzminimums. Auch über Sozialleistungen kann nicht verfügt werden.
Welche Lösungsalternativen haben Sie?

Sie haben zwei Möglichkeiten:

  1. Pfändung bezahlen: Wenn möglich, bezahlen Sie den offenen Pfändungsbetrag sofort. Dadurch werden alle Konten entsperrt.
  2. Pfändungsschutzkonto: Wandeln Sie Ihr bestehendes Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto um. Nur so kann im Falle einer laufenden Kontopfändung trotzdem über einen gesetzlich festgelegten Betrag verfügt werden.
Wie kann ich eine Pfändung bezahlen?

Voraussetzung für die Bezahlung der Pfändung ist ein Girokonto bei uns mit ausreichender Deckung. Sie können Ihre Pfändung in Teilen oder vollständig bezahlen.

Wie erfolgt die Information über eine Pfändung?

Sie erhalten schriftlich eine ausführliche Information über die Zustellung der Pfändung durch einen Gerichtsvollzieher oder einen öffentlich-rechtlichen Gläubiger wie bspw. das Finanzamt, die Krankenkasse oder das Hauptzollamt.

Wo kann ich mich bei Fragen zu meiner Pfändung informieren?

Auskünfte speziell zu Ihrer Pfändung kann Ihnen ausschließlich der entsprechende Gläubiger geben. Welche Auswirkung eine Pfändung auf Ihre Bankverbindung hat und was Sie tun müssen, haben wir Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, z.B. zum auszahlbaren Betrag, wenden Sie sich unter der Telefonnummer 0451/147-800 an unsere zentrale Pfändungshotline. Hier ist es ebenfalls möglich, Bezahlaufträge bis maximal 1.500 Euro zu veranlassen.

Was ist ein Pfändungsschutzkonto?

Trotz laufender Pfändung kann mit einem "Pfändungsschutzkonto" (P-Konto) monatlich über einen gesetzlich festgelegten Betrag zur Existenzsicherung verfügt werden. Das P-Konto schütz den monatlichen Betrag fortwährend: Man muss den Freibetrag also nicht direkt nach dem Geldeingang abheben, sondern kann das Girokonto normal weiter nutzen. Auch Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge werden, sofern der Freibetrag noch nicht überschritten ist, ausgeführt. Der Pfändungsschutz gilt jedoch nur für das Guthaben. Wer sein Konto also überzieht, muss es zuerst ausgleichen, um das Existenzminimum wieder zu schützen.

Schützt ein Pfändungsschutzkonto vor Pfändungen?

Nein, ein Pfändungsschutzkonto schützt nicht vor einer Pfändung. Geschützt ist ein gesetzlicher Freibetrag zu Ihrer Existenzsicherung,  über den Sie trotz einer laufenden Pfändung verfügen können.

Wir haben keine Möglichkeit, die Gründe oder Umstände einer Pfändung zu prüfen. Weiterführende Informationen zur Pfändung selbst können nur beim Gläubiger angefordert werden.

Wer darf ein Pfändungsschutzkonto haben?

Grundsätzlich kann jedes Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden.

Die Umwandlung ist möglich, wenn...

  • ...Sie keine juristische Person sind.
  • ...es sich bei Ihrem Konto um ein Einzelkonto handelt.
  • ...Sie selbst der Kontoinhaber oder der gesetzliche Vertreter des Kontoinhabers sind.
  • ...Sie bisher noch kein P-Konto (auch nicht bei anderen Kreditinstituten) besitzen.

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die Konto-Umwandlung nur einmalig notwendig ist und nicht bei weiteren Pfändungen erneut erfolgen muss. Sollten Sie bereits einmal einen Antrag auf Konto-Umwandlung gestellt haben, aktiviert sich der Schutz in Höhe des Freibetrages bei Zustellung einer neuen Pfändung automatisch.

Bis wann kann die Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto vorgenommen werden?

Die Umwandlung kann vorsorglich ohne Vorliegen einer Pfändung erfolgen. Aber eine Umwandlung ist auch noch möglich, wenn bereits eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme eingeleitet wurde.

Geschieht dies innerhalb von vier Wochen ab Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses oder einer Pfändungs- und Einziehungsverfügung an uns, dann gilt die Schutzwirkung des P-Kontos ab dem Zustellungsdatum. Das bedeutet, dass Sie sich den gesetzlichen Freibetrag auch bis zu vier Wochen nach Eingang der Pfändung sichern können.

Kann das Pfändungsschutzkonto auch für Firmen angelegt werden?

Sofern es sich um Einzelkaufleute oder selbstständige, natürliche Personen handelt, kann das P-Konto angelegt werden. Für juristische Personen ist eine Anlage ausgeschlossen.

Was passiert bei Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto mit bestehenden Krediten.

Solange keine Pfändungen vorliegen, hat die Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto keine Auswirkungen auf bestehende Kredite.

Wie hoch ist der gesetzliche Freibetrag?

Der gesetzlich festgelegte Pfändungsfreibetrag beträgt aktuell 1.252,64 € pro Monat. Eine Erhöhung ist grundsätzlich möglich (z. B. bei minderjährigen Kindern im Haushalt). Der erhöhte Freibetrag muss über das Formular "Bescheinigung nach §850k Abs. 5 ZPO" bei uns nachgewiesen werden.  

Ist eine Erhöhung des Grundfreibetrages möglich?

Über den automatisch bestehenden Grundfreibetrag hinaus kann sich der Pfändungsfreibetrag für das P-Konto je nach Lebenssituation des Kontoinhabers um weitere Freibeträge erhöhen. Um uns diesen erhöhten Freibetrag nachzuweisen, reichen Sie bitte den Vordruck „Bescheinigung nach § 850k Abs. 5 ZPO” ausgefüllt und durch eine geeignete Stelle unterschrieben bei uns ein.

Auch einmalige Sozialleistungen (z. B. Kosten für Klassenfahrt, Erstausstattung nach Geburt) sind von der Pfändung freigestellt – allerdings nur im Bezugsmonat. Pfändungsfrei sind weiterhin das Kindergeld sowie Kinderzuschläge, welche auf das gepfändete P-Konto fließen. Nachzahlungen von Sozialleistungen für zurückliegende Zeiträume gehören nicht zu diesen einmaligen Geldleistungen und können mit einer „Bescheinigung nach § 850k Abs. 5 ZPO“ nicht geschützt werden. Um einen einmaligen erhöhten Freibetrag für eine Nachzahlung zu erhalten, müssen Sie einen Antrag bei der Vollstreckungsstelle / Amtsgericht stellen.

Wer stellt die Bescheinigung auf einen erhöhten Freibetrag aus?

Der Nachweis des Anrechts auf einen erhöhten Freibetrag kann durch den Arbeitgeber, Jobcenter, Rechtsanwälte, Steuerberater und anerkannte Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen ausgestellt werden.

Wie erfahre ich meinen verfügbaren Betrag?

Der verfügbare Betrag ist der Teil des Grundfreibetrages, der noch nicht ausgeschöpft ist. Den aktuellen Stand finden Sie entweder im Online-Banking unter Kontodetails oder über unsere zentrale Hotline 0451 / 147 -800.

Ich bekomme kein Geld ausgezahlt, obwohl mein Freibetrag noch nicht ausgeschöpft ist. Woran kann es liegen?

Es kann unter Umständen vorkommen, dass bestimmte Umsätze wie bspw. vorgemerkte Abbuchungen im verfügbaren Betrag noch nicht berücksichtigt wurden. Der Freibetrag wurde jedoch bereits im Hintergrund durch das System belastet. Dadurch ist es grundsätzlich möglich, dass kein Geld ausbezahlt werden kann, obwohl der verfügbare Betrag im Online-Banking oder auf dem Kontoauszug als ausreichend angegeben wird.

Mein Konto ist bereits im Minus. Wirkt der Pfändungsschutz trotzdem?

Nein. Pfändungsschutz in Höhe des jeweiligen Freibetrages gewährt das Gesetz auf einem Pfändungsschutzkonto nur dann, wenn auf diesem ein entsprechendes Guthaben vorhanden ist.

Ausnahme: Werden Kindergeld oder Sozialleistungen einem Pfändungsschutzkonto gutgeschrieben, so kann der Kontoinhaber innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Gutschrift über diese Beträge auch dann verfügen, wenn das Pfändungsschutzkonto im Soll geführt wird. Insbesondere bei der Grundsicherung oder der Ein-Euro-Job-Aufwandsentschädigung ist hierfür ein Nachweis erforderlich.  

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